von Anton Brunner mit Beiträgen von Dr. Wolf-Armin v. Reitzenstein und Prof. Dr. Anthony Rowley,
Kulturverlag Stadt Starnberg, 224 Seiten, 120 Farb- und s/w-Fotos, 44 Flurkarten, 17,5 x 25 cm, gebunden, mit Schutzumschlag, ISBN 978-30-940115-00-3

€ 19,80

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Starnberger Stadtgeschichte

Band 1
Die alten Flurnamen

von Brustfleckackerl bis Pfannenstielholz
Mit Orts- und Hausnamen


Den Auftakt zu dieser neuen Buchreihe bilden „Die alten Flurnamen“ (Bezeichnungen für Äcker, Wiesen und Waldstücke) – ein sehr zu Unrecht fast vergessener Teil unserer Heimatgeschichte.

Neben den ebenso unterhaltsamen wie informativen
Texten rund um die Herkunft der alten Bezeichnungen
enthält das Buch eine Liste sämtlicher Flurnamen Starnbergs und seiner Ortsteile sowie einen umfangreichen Kartenteil mit den Flurkarten von
1866–69.

Mehr als hundert historische und neue Fotos illustrieren die facettenreiche Geschichte unserer Landschaft.

von Stefan Mühlemeier M.A. und Dr. Michael Peters
mit Beiträgen von Dr. C. Sebastian Sommer, Ines Gerhardt, Hansjörg Hägele und Hilmar Schneider
Kulturverlag Stadt Starnberg, 128 Seiten, über 100 Farbfotografien, Tafeln und Tabellen, 17,5 x 25 cm, gebunden, mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-940115-01-0

€ 19,80

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Band 2
Ein Fenster in die Römerzeit

Die Villa rustica von Leutstetten


Der zweite Band der Buchreihe öffnet „Ein Fenster in die Römerzeit“ und erzählt die Geschichte eines römischen Gutshofes auf dem Gebiet unserer Stadt, der 2001/2002 ausgegrabenen Villa rustica von Leutstetten.

Der Archäologe Stefan Mühlemeier, der die Ausgrabung der Villa rustica leitete, und der Paläobotaniker Michael Peters, der die vegetationsgeschichtlichen Untersuchungen vornahm, zeichnen ein überaus
lebendiges Bild von der Landschaft und den Lebensumständen in unserer Heimat vor rund 2000 Jahren. Interessante Hintergrundbeiträge, Tabellen und Tafeln runden das mit mehr als 100 Farbaufnahmen reich illustrierte Buch ab.

von Herbert Schmied mit Beiträgen von Egon Blädel, Johannes Kippenberg, Wolfgang Pusch und Dr. Ernst Quester, Kulturverlag Starnberg
240 Seiten, ca. 200 teils farbige Abbildungen
17,5 x 25 cm, gebunden, mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-941167-02-5

€ 19,80
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Band 3
Autoren, Bücher, Zeitenwandel

2000 Jahre literarische Spuren im
Raum Starnberg


Der 3. Band der Reihe mit dem Titel “Autoren, Bücher, Zeitenwandel” spannt den Bogen von den frühesten schriftlichen Zeugnissen der Region – rund 2000 Jahre alt – bis hinein in die Gegenwart und von den poetischen Zeilen einer Bettina von Arnim über zeitgeschichtliche, philosophische und literarische Texte bis hin zu den Memoiren in Starnberg wohnhafter Schauspieler wie Johannes Heesters.

Dabei ist es nicht nur ein „Buch über Bücher“, sondern auch und vor allem eines über Menschen und die Zeit, in der sie leb(t)en, und macht seinerseits Lust auf weitere Lektüre …

von Dr. Gertrud Rank und Dr. Michael Schmid
mit Beiträgen von Annette Kienzle, Christian Later,
Thomas Pentenrieder, Dr. Gerhard Pfister,
Hans Christian Ries und Hans-Peter Volpert
Kulturverlag Starnberg
288 Seiten, über 250 Abb., mit herausnehmbarem
Übersichtsplan 17,5 x 25 cm, gebunden,
mit Schutzumschlag · ISBN 978-3-941167-03-2

€ 19,80
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Band 4
Ein Stück vom Himmel

Kunsthistorische Einblicke in die Starnberger Kirchenlandschaft


Kirchen, Kapellen und Flurdenkmäler gibt es im Stadtgebiet Starnberg zahlreich, eine komplette Erfassung derselben bislang jedoch nicht. Diese Lücke schließen die beiden Kunsthistoriker Dr. Gertrud Rank und Dr. Michael Schmid mit “Ein Stück vom Himmel”, dem 4. Band der „Stadtgeschichte“.

Staunend liest man über die Vielfalt der Ausstattung, die Reichhaltigkeit der Kunstschätze, die hier, direkt vor der eigenen Haustür, zu finden sind. Ein Kunstführer der besonderen Art, für Fachleute und interessierte Laien gleichermaßen!

von Dr. Iris v. Hoyningen-Huene und 30 weiteren Autoren, Kulturverlag Starnberg
288 Seiten, mehr als 150, oft farbige Abbildungen,
17,5 x 25 cm, gebunden, mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-941167-04-9

€ 24,80
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Band 5
Gott zur Ehr’, den Kindern zur Lehr’

200 Jahre Schule in Starnberg


Schule in Starnberg – das ist die Geschichte von mehr als 20 Bildungseinrichtungen, beginnend 1812 mit dem Bau des ersten Starnberger Schulhauses am
Schlossberg.

In “Gott zur Ehr’, den Kindern zur Lehr’”, dem 5. Band der „Starnberger Stadtgeschichte“, berichten mehr als 30 sach- und fachkundige Autorinnen und Autoren von „ihrer“ Schule. Die Beiträge sind ebenso abwechslungsreich und vielfältig wie das Spektrum der Schulen, die Starnberg zu bieten hatte und hat.

Ein unterhaltsamer Rückblick und zugleich Überblick
über das aktuelle Bildungsangebot unserer Stadt.

von Doris Hiltl und Katja Sebald, mit Beiträgen von
Astrid Amelungse-Kurth, Dr. Eva Dempewolf, Willi Großer, Heribert Muser, Frauke Oelbauer und Dr. Michael Schmid, Kulturverlag Starnberg
384 Seiten, nahezu 300, meist farbige Abbildungen,
17,5 x 25 cm, gebunden, mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-941167-05-6

€ 29,80
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Band 6
Ohne Geist keine Kunst

Starnberger Künstlerleben im 19. und 20. Jahrhundert


Für “Ohne Geist keine Kunst”, den 6. Band der Reihe, haben die kunsthistorisch versierten Journalistinnen Doris Hiltl und Katja Sebald die Lebensläufe von mehr als 50 Künstlern recherchiert, die im 19. und 20. Jahrhundert in Starnberg gewohnt oder hier ihre Spuren hinterlassen haben.

Sie erzählen von Armut und Reichtum, von Erfolgen und Rückschlägen, von künstlerischen Eigenarten, kulturellem Engagement, Wagemut und Schaffensfreude. Die Porträts (vom Malerfürsten Franz von Lenbach bis hin zur „Sünderin“ Hildegard Knef) fügen sich zu einem facettenreichen Buch, das Nachschlagewerk ebenso ist wie unterhaltsame Lektüre – und dank der großzügigen Illustrationen ein wahrer Augenschmaus dazu.

von Judith Baumgartner, Eva Moser, Roland Gröber und Sonja Sterzinger-Brauer unter Mithilfe von Manfred Grimm, 288 Seiten, nahezu 250 meist farbige Abbildungen, 17,5 x 25 cm, gebunden mit Schutzumschlag, Kulturverlag Stadt Starnberg
ISBN 978-3-9429-15-04-5

Der 7. Band der Reihe Starnberger Stadtgeschichte,
wurde so umfangreich aufgearbeitet, dass zwei Teilbände erscheinen

Band 7/1
In Starnberg daheim, in der Welt erfolgreich

Zur Geschichte von Handwerk, Handel und
Verkehr


Im ersten Teilband “Handwerk, Handel und Verkehr“ beleuchten vier renommierte Autorinnen bzw. Autoren das wirtschaftliche Wachstum der Stadt und skizzieren mit Fischerei, Handwerk und Industrie sowie Handel, Verkehr, Dienstleistung und Tourismus die wichtigsten Sektoren im Wandel der Zeit. Im Zentrum ihres Interesses steht hierbei die Frage, welche Faktoren den wirtschaftlichen Aufstieg begünstigten und welche ihm zumindest zeitweilig entgegenwirkten.

Ein kurzweiliges Brevier, das Aufschluss gibt über das Erfolgsgeheimnis einer Stadt, die es vom Arme-Leute-Dorf zum Luxuspflaster schaffte.

von Astrid Amelungse-Kurth mit einem Beitrag von
Wolfgang Pusch, 336 Seiten, über 300 meist farbige Abbildungen, 17,5 x 25 cm, gebunden mit Schutzumschlag, Kulturverlag Stadt Starnberg
ISBN 978-3-9429-15-04-5

Beide Bände zusammen € 39,80
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Band 7/2
In Starnberg daheim, in der Welt erfolgreich

Starnberger Firmenporträts

„Starnberger Firmenporträts“ sind Gegenstand des zweiten Teilbandes, der sich als praktischer Beitrag zur allgemeinen Wirtschaftsgeschichte versteht und anhand ausgewählter Beispiele die Erfolgsgeschichte
einer nach wie vor boomenden Region illustriert. Am Beispiel der Firmen bzw. Familien Kandler, Jägerhuber, Wörsching und vieler anderer mehr spürt die Autorin dem »Wirtschaftsmythos Starnberg« nach. Sie erzählt Geschichten vom ehrgeizigen Selfmademan und von der couragierten Einzelkämpferin, von steilen Karrieren und tragischen Rückschlägen, von großen Plänen, kühnen Projekten und so manch zerplatztem Traum.

Herausgekommen sind 38 kontrastreiche Porträts verschiedener Firmen und Persönlichkeiten, die unserer Stadt ein unverwechselbares Gesicht verliehen haben.

Von über 100 ausgewählten Autoren aus den Starnberger Vereinen. Mit einleitenden Beiträgen von Angelika Hamaus. 232 Seiten, fast 250, meist farbige Abbildungen, 17,5 x 25 cm, gebunden, mit Schutzumschlag, Kulturverlag Stadt Starnberg
ISBN 978-3-9429-15-05-2

Band 8/1
Frisch, fromm, fröhlich, frei...

Zur Geschichte der Vereine in Starnberg

Im ersten Teilband „Frisch, fromm, fröhlich, frei… Zur
Geschichte der Vereine in Starnberg“ berichten über 100 Vereine und vereinsähnliche Organisationsformen aus Starnberg, welche Bedeutung sie für das gesellschaftliche Leben in Starnberg haben. Jeder relevante Starnberger Verein hat im vorliegenden Band die Möglichkeit erhalten, sich in einer informativen und ansprechenden Weise darzustellen.

Zu den Vereinen der ersten Stunde gehören sicherlich
die Schützenvereine, vielfach noch aus dem Gedanken heraus entstanden, ihren Heimatort als Bürgerwehr zu „schützen“. Selbiges Interesse verfolgten die Freiwilligen Feuerwehren, die die Gefahr durch Feuer für ihre Gemeinde erkannt hatten und dieser organisiert entgegentreten wollten. Ihnen standen oft Turnvereine mit trainierten Burschen Pate. Frisch und frei geht es noch heute bei den vielseitigen
Sportvereinen Starnbergs zu. Trachtenverein und Burschenschaften verkörpern das traditionelle Segment der Kulturvereine, die, egal ob Musikvereine und Chöre, Theater- oder andere vielseitige Kunst- und Kulturvereine, das Kulturbedürfnis der Gemeinde nahe der Kunstmetropole München stillen. Immer wichtiger in Zeiten, in denen die Menschen immer älter werden, zugleich die soziale Schere selbst in reichen Landkreisen wie Starnberg immer weiter auseinanderklafft, sind die sozialen und karitativen Vereine, die einmal mehr verantwortliches und integrierendes Handeln für Gemeinde und Gemeinschaft repräsentieren.

Von Astrid Amelungse-Kurth,Matthias Röth, Herbert Schmied, Gertraud Strauss, Sonja Sterzinger-Brauer und Barbara Winkler.
Mit Beiträgen von Eva Korb, Frauke Oelbauer, Natacha Koske und Gerd Weger. 184 Seiten, fast 200, meist farbige Abbildungen, 17,5 x 25 cm, gebunden, mit Schutzumschlag, Kulturverlag Stadt Starnberg
ISBN 978-3-9429-15-05-2

Beide Bände zusammen € 34,80
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Band 8/2
Von der Wiege bis zur Bahre...

Zur Geschichte öffentlicher und gesellschaftlicher Einrichtungen in Starnberg

Um ein zivilisiertes, gesellschaftliches Leben innerhalb einer wachsenden Gemeinde wie Starnberg sicherzustellen, bedarf es Einrichtungen, die heute überwiegend in die Verantwortung der öffentlichen Hand übergegangen sind.

Diese werden im zweiten Teilband „Von der Wiege bis zur Bahre ... Zur Geschichte öffentlicher und gesellschaftlicher Einrichtungen in Starnberg“ dargestellt. Zur so genannten Grundversorgung zählen die öffentlichen Einrichtungen für die Allgemeinheit, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Krankenhäuser, Friedhöfe, Bäder, Schlachthof usw., die im diesem Band zusammengestellt wurden (sofern sie nicht bereits einen Platz in den bisherigen Bänden der Stadtgeschichte gefunden haben). In der Zusammenschau all dieser dargestellten
Bereiche entsteht ein neuer Blick auf das Wachsen
und Werden der Stadt Starnberg und auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner.

Von Gerhard Schober, 336 Seiten,
zahlreiche farbige Abbildungen,
17,5 x 25 cm, gebunden, mit Schutzumschlag,
Kulturverlag Stadt Starnberg
ISBN 978-3-94291506-9

Band 9/1
Siedlungs- und Baugeschichte von Starnberg.

Der Teilband 9/1 enthält die Siedlungsgeschichte von Starnberg sowie Teil 1 seiner Baugeschichte (mit den Straßen, die innerhalb des einstigen Dorfbereiches liegen).
Die Geschichte Starnbergs beginnt um 600 n. Chr. als Ableger der bajuwarischen Siedlung Söcking. Als entscheidende Faktoren für diese Abtrennung erwiesen sich die besondere Topographie und die bescheidene  Bodenqualität, aber auch die Bedeutung frühgeschichtlicher und römerzeitlicher Altstraßen. Eine wissenschaftliche Untersuchung der Grabungsfunde auf dem um 1800 aufgelassenen ersten Friedhof bei St. Benedikt deckte die Fundamente der ersten Kirchenbauten auf und bestätigte eine sensationell frühe Gründung. Die Gründung Starnbergs als Paarhofsiedlung blieb bis herauf in die Neuzeit im Ortsbild prägend erhalten. Der Bau der Burg durch die Grafen von Andechs, vermutlich als Sicherung der wichtigen Ost-West-Verkehrsverbindung, und die Einrichtung des Landgerichts Starnberg durch die Wittelsbacher gaben weitere Anstöße zur Entwicklung des Ortes. Nicht ohne Einfluss blieb auch die Zusammenfassung der Güter der Hofmarksherrschaft Tutzing zur Hofmark Niederstarnberg.

Starnberg ist aber trotz dieser bemerkenswerten Umstände bis in das 19. Jahrhundert herauf auf dem Stand eines kleinen, nicht sehr bedeutenden Dorfes stehen geblieben und hat erst nach dem Bau der Eisenbahn vermocht, sich zu einem Ort mit Mittelpunktsfunktion zu entwickeln. Überregionale Bedeutung hat es erst mit der Entwicklung zum Villenort seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhalten

344 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen,
17,5 x 25 cm, gebunden, mit Schutzumschlag,
Kulturverlag Stadt Starnberg,
ISBN 978-3-94291506-9

Beide Bände zusammen € 34,80
» Bestellen

Band 9/2
Siedlungs- und Baugeschichte von Starnberg.

Der Teilband 9/2 enthält Teil 2 der Bau­geschichte von Starnberg mit der ­Bebauung der Au, den Baugebieten entlang der Ausfallstraßen und den Villenquartieren.
Starnberg hat bis in das 19. Jahrhundert kein Ortsbild entwickeln können, welches die anderen Kreisstädte im Umkreis von München so attraktiv gemacht hat. Starnberg hat seine große Zeit erst als Villenort erfahren.

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden in den Baulücken im Dorfbereich zunächst nur kleinere Wohn- und Geschäftshäuser für Handwerker und Kaufleute. Nur an einigen exponierten Stellen wurden auch schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein paar Sommervillen gebaut. Der Bau der Eisenbahn 1854 und die Attraktion von Dampferrundfahrten auf dem See gaben schließlich die entscheidenden Impulse. Um 1850/60 nahm deshalb die Bautätigkeit auch außerhalb des alten Ortskerns zu, besonders an den Ausfallstraßen wie der Hanfelder Straße, der Perchastraße oder der Söckinger Straße. Es waren vor allem Handwerker, die sich jetzt eine tragfähige Existenz aufbauen und sich damit ein kleines Häuschen leisten konnten. Um die Jahrhundertmitte wurden dann auch die ersten Landhäuser und Villen gebaut, zunächst vor allem entlang des Seeufers. Aber auch auf den höher gelegenen Hanglagen entstanden erste Landhäuser.

Mit der Eisenbahn kamen auch die ersten Münchner, um hier zu bauen. Die Erschließung der Au begann nunmehr auf breiter Basis, die Maxi­milianstraße, die Ludwigstraße und die Kaiser-Wilhelm-Straße wurden angelegt. Im Bereich des Bahnhofs wurden die ersten Hotels gebaut. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden auf den unteren Lagen des Mühlbergs und im Bereich der Hanfelder Straße weitere Wohn- und Villenquartiere erschlossen. In kurzer Zeit reihten sich an den neuen Straßen die Wohnhäuser des Mittelstands. Die attraktiven oberen Hanglagen mit ihrer Fernsicht waren infolge der Entwicklung der Grundstückspreise freilich fast nur noch für potentere Bauherren zu haben. Hier entstanden dann eine Reihe von architektonisch bedeutenden Villen und ausgedehnte Parkanlagen.

 Als diese Entwicklung vor dem Ersten Weltkrieg ihren Höhepunkt erreicht hatte, konnte man Starnberg als Gartenstadt von hohem Reiz erleben. Am Ende war zusammen mit den anderen Villensiedlungen am Starnberger See eine der bedeutendsten Kulturlandschaften Süddeutschlands entstanden. Dann begann aber mit den ersten Grundstücksteilungen, den Umbauten und Abbrüchen schon der langsame Abstieg. Der zunehmende Siedlungsdruck nach dem Zweiten Weltkrieg hat diesen Erosionsprozess dramatisch beschleunigt. Auf Grund dieser Erfahrung möchte die »Bau­geschichte von Starnberg« an diese große Zeit erinnern und für den Erhalt der letzten unversehrten Häuser und Gartenanlagen werben.

 

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Der Verlag

Die ersten beiden Bände der Reihe „Starnberger Stadtgeschichte“ hatte die Stadt Starnberg unter der Bezeichnung „Kulturverlag Stadt Starnberg“ selbst herausgegeben, die Bände 3 bis 6 erschienen dann im Auftrag der Stadt Starnberg im „Kulturverlag Starnberg“, der von Dr. Eva Dempewolf geführt wurde. Diese Zusammenarbeit mit der Stadt wurde inzwischen beendet.

Die Stadt Starnberg hat die Herausgabe ihrer stadtgeschichtlichen Reihe seit 2010 wieder selbst in die Hand genommen und dafür einen eigenen Verlag gegründet, der erneut als „Kulturverlag Stadt Starnberg“ firmiert. Weitere städtische Publikationen
sind geplant.

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